Profanierung der Kirche Acht Seligkeiten

05.07.2024

am Sonntag, 22. September 2024 um 18 Uhr

Pressemitteilung

Profanierung der Pfarrkirche Zu den Acht Seligkeiten

am 22. September 2024 um 18.00 Uhr

Fast 60 Jahre lang war die Kirche Zu den Acht Seligkeiten vielen Gläubigen ein Ort des Glaubens, des Gottesdienstes, des Gebetes und der Gemeinschaft. Viele Menschen erzählen heute noch von der Lebendigkeit dieser Pfarrgemeinde, wo Jung und Alt Heimat fanden und eine wertvolle Lebenszeit verbringen durften.

Inzwischen nagt der Zahn der Zeit an diesem Gebäude, so dass unkalkulierbare Kosten für die Sanierung nötig wären. Jedoch ist die Gottesdienstgemeinde rapide geschrumpft, und wir stellen fest, dass jegliche Investition in die überdimensionierte Kirche keine Zukunft hat.

Für die Mitglieder der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderats zählt nicht das Gebäude, sondern der Mensch. Darum haben wir uns vor vielen Jahren zum Abriss der Kirche entschlossen, damit ein neuer Kindergarten auf dem Kirchengrundstück gebaut werden kann und die Pfarreiengemeinschaft dort ein Begegnungszentrum erhält, das den pastoralen Erfordernissen Rechnung trägt.

Nach fast acht Jahren Planungszeit rücken der Abriss und der Neubau näher! In Abstimmung mit den Abrissplanern wird die Kirchen nach der Profanierung am 22. September 2024 durch Bischof Dr. Bertram Meier, in verschiedenen Abschnitten rückgebaut.

Zuerst werden die Fassadenplatten demontiert und die Sakristei mit dem Anbau an die Kinderkrippe abgerissen, dann die Klinkersteine im Kircheninneren abgetragen. Anfang Februar 2025 soll dann der gesamte Baukörper abgerissen werden.

Zusammen mit der Organisation "Supertecture" wird versucht, möglichst viele Materialien und Gegenstände für andere Bauprojekte wiederzuverwerten. Wie zum Beispiel die Buntglasfenster, Kirchenbänke, Pflastersteine u.a.

Auf der einen Seite sind wir alle froh, dass mit den Abrissarbeiten konkret begonnen wird, auf der anderen Seite spüren wir alle große Wehmut, von diesem Gotteshaus Abschied nehmen zu müssen.

Ein Zurück gibt es nicht mehr, unser Blick geht nach Vorne und dieser gibt vielen Füssener Kindern eine neue Kindergartenheimat und den Menschen im Füssener Westen und den Katholiken in der Pfarreiengemeinschaft ein Begnungszentrum mit Kapelle, Gottesdienstraum, Gruppen- und Verwaltungsräumen, das den veränderten Situationen Rechnung trägt.

Darum gilt für uns der Slogan: „Abbruch heißt Aufbruch.“

Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage www.katholisch-fuessen.de .

Selbstverständlich stehe ich selbst auch für Fragen gerne zur Verfügung.

Frank Deuring, Pfarrer