Pfarreiengemeinschaft Füssen
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Wer ist eigentlich Stefan?

Wir bleiben dran! Unter diesem Motto fand ein Online-Workshop in Form einer Videokonferenz statt, zu dem die Pfarreiengemeinschaft (PG) Füssen alle Engagierten und Interessierten eingeladen hatte.

Pfarrer Deuring begrüßte zu Beginn der Veranstaltung die 45 Teilnehmenden und übergab dann das Wort an Dr. Eva-Maria Wunder und Dr. Robert Pfau, die professionell und charmant durch den zweistündigen Workshop führten. Mit Bildern, Filmen und Berichten wurde auf die vergangenen drei Jahre und auf die Vision mit ihrem zentralen Wert „Beziehung“ geschaut. Seit drei Jahren gestaltet die PG einen Pastoralentwicklungsprozess durch den die Arbeit der Kirche vor Ort fit für die Zukunft gemacht werden soll. Viele Projekte der Pastoralentwicklung befinden sich schon in der Umsetzungs- und Erprobungsphase; Corona hatte Manches eingebremst, Anderes beschleunigt.
Nach diesem Rückblick und einer interaktiven Rückmelde-Möglichkeit der Teilnehmer über eine Abstimmungs-App folgte der zweite Teil des Online-Workshops, der unter dem Titel „Wer ist eigentlich Stefan?“ stand. Hinter „Stefan“ steckt eine sogenannte Persona, eine fiktive Person, die für eine ganze Gruppe von Menschen aus einem bestimmten Milieu steht. Im Rahmen einer Studie der MDG München, des Bistums Augsburg und der PG Füssen, wurde erarbeitet, welche Personengruppe in den Blick genommen werden kann, um heute und in Zukunft die Angebote der Kirche vor Ort vielen Katholiken zu eröffnen. Herausgekommen ist dabei Stefan und seine Familie, die dem Adaptiv-Pragmatischen Milieu angehören und eine wachsende Personengruppe mit Anknüpfungspunkten zur Kirche darstellen. In Stefan und seine Lebenswelt führten Petra Pfau, Thomas Tiedtke und Sabrina Tiedtke mittels einer Collage und eines detaillierten Steckbriefs ein. Die unterschiedlichsten Aspekte ließen ihn vor den Augen der Teilnehmenden des Online-Workshops lebendig werden. In Kleingruppen, sogenannten Breakouts, wurde anschließend über ein Gottesdienst-Angebot diskutiert, das für Stefans und ihre Familien attraktiv sein könnte: Den Neuen Abendgottesdienst am Sonntagabend um 18 Uhr in Acht Seligkeiten. Moderne Musik, eine anschauliche Predigt, ein straffer Gottesdienstablauf – das und vieles mehr könnten für Stefan und seine Familie Kriterien sein, gerne zu kommen. Die Teilnehmenden des Online-Workshops gaben wertvolle Rückmeldungen und neue Impulse und entdeckten, dass es viele echte „Stefans“ in ihrem Bekanntenkreis und in ihrer Nachbarschaft gibt.
Mit Vorfreude auf den nächsten Workshop der Pastoralentwicklung, der für Anfang Oktober als Präsenzveranstaltung geplant ist, bedankten sich die Moderatoren noch besonders bei Dr. Michael Plitzner, die die Technische Leitung hatte und bei den Helferinnen und Helfern, die jedem Teilnehmer im Vorfeld eine „Beziehungs-Tüte“ mit einer Karte, einer Fastenbreze und einer Kerze persönlich vorbeigebracht hatten.

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