Miniworkshops mit Mehrwert

29.03.2026

Viele Minis aus Hopfen, Weißensee und Füssen nahmen teil

Anfang des Jahres waren alle Ministrantinnen und Ministranten unserer Pfarreien zu einer besonderen Schulungsreihe eingeladen. An drei Samstagen standen Workshops auf dem Programm, die sowohl das gegenseitige Kennenlernen als auch das gemeinsame Spielen und vor allem das Vertiefen des Ministrantendienstes in den Mittelpunkt stellten.

Aufgeteilt in drei Altersgruppen besuchten die Minis verschiedene Workshops mit vielfältigen Themen: Von den Namen der Gegenständen der Messe über die Grundhaltungen wie Laufen, Sitzen, Stehen und Knien bis hin zu Gewändern und liturgischen Farben. Auch die Bedeutung der Gebete, Gesten und der Ablauf der Messe wurden anschaulich erklärt. Ein besonderes Highlight war für viele der Umgang mit dem Weihrauch. So konnten die Teilnehmenden nicht nur praktische Abläufe einüben, sondern auch viel Hintergrundwissen zu Kirche, Gottesdienst und ihrem wichtigen Dienst am Altar gewinnen.

Zwischen 30 und 50 Ministrantinnen und Ministranten aus allen Pfarreien nahmen jeweils an den Workshops teil. Darüber freute sich Pfarrer Frank Deuring sehr, der gemeinsam mit Pater Joshi, Michael Plitzner und Sabrina Tiedtke die Schulungen gestaltete und begleitete.

Ein zusätzlicher Anreiz: Wer an allen drei Schulungssamstagen teilgenommen hat, erhält einen Zuschuss von 100 % für den nächsten Miniausflug. Aber auch alle anderen Teilnehmenden dürfen sich über einen beachtlichen prozentualen Zuschuss freuen.

Manches von dem, was eingeübt wurde, wird den Gottesdienstbesucherinnen und -besuchern vielleicht bereits aufgefallen sein, denn einige Elemente wurden bewusst neu gestaltet und für alle Pfarreien vereinheitlicht. So erfolgt der Ein- und Auszug nun durch den Mittelgang – ein Zeichen dafür, die Gemeinde symbolisch mit zum Altar zu nehmen, wo die Ministrantinnen und Ministranten stellvertretend für alle Gottesdienstbesucher die Gaben bringen und den Zelebranten unterstützen.

In ihren Rückmeldungen war es den Minis außerdem ein Anliegen, den Gottesdienstbesucherinnen und -besuchern Folgendes mit auf den Weg zu geben:

Wir freuen uns sehr, wenn Sie unseren Dienst aufmerksam begleiten und mittragen. Vieles, was wir tun, hat eine tiefere Bedeutung – auch wenn es nicht immer sofort verständlich ist. Wenn einmal etwas nicht ganz reibungslos abläuft, bitten wir um Nachsicht: Wir sind mit Freude dabei und geben unser Bestes. Und vielleicht entdecken auch Sie durch unseren Dienst neue Aspekte im Gottesdienst. 

Dieser Dienst am Altar ist für uns Ministrantinnen und Ministranten eine große Ehre, und wir übernehmen ihn mit Freude. Gerne möchten wir auch weitere Kinder und Jugendliche dafür begeistern, mitzumachen – denn Ministrieren ist nicht nur eine wichtige Aufgabe, sondern macht auch wirklich Spaß und stärkt die Gemeinschaft.

Wenn wir am Ende des Gottesdienstes durch den Mittelgang ausziehen, freuen wir uns besonders, in freundliche und lächelnde Gesichter zu blicken – und schenken dieses Lächeln ebenso gerne zurück.